Datum:
Freitag, 25. April 2025
19:00 Uhr
ZGK Scharni (Scharnweberstr. 38, Friedrichshain)
“Verbittert standen Deutsche vor zerrissenen Illusionen”
Zur Geschichte des 8. Mai als “Tag der Befreiung”
Der 8. Mai 2025 wird in Berlin einmalig gesetzlicher Feiertag. Die rechtsextreme Normalisierung ist, zumindest in Ostdeutschland, abgeschlossen. Im Februar stellte die AfD Brandenburg einen Entschließungsantrag wonach unter anderem die Bezeichnung “Tag der Befreiung” in öffentlichen Verlautbarungen zu unterlassen sein sollte.
Wir sieht linke Kritik an diesen Maßnahmen zum “Schutz” der deutschen “Erinnerung” aus?
Im Anschluss gibt es wieder unseren Solitresen. Kommt vorbei, diskutiert mit uns und spült ein wenig Soligeld in unsere Gruppenkasse.

Veranstaltungsreihe der EAG Berlin mit VVN-BdA Pankow und JUP – Unabhängiges Jugendzentrum Pankow e.V. :
Am Samstag, dem 22. März, machen die Neonazis um den Aachener Ex-AfDler Ferhat Sentürk einen dritten Versuch, in Friedrichshain aufzumarschieren.
Kommt zur Demonstration gegen den antisemitischen Al-Quds-Tag und für die Freiheitsbewegung in Iran!
Im März gibt es bei unserem Tresen keinen Vortrag, sondern ein paar Infos zur Anti-AlQuds-Demo einen Tag später und einen Film, der thematisch dazu passt.
*achtermaerzistalletage*
Am Samstag, dem 15. Februar 2025, riefen Neonazis aus Anlass des 80. Jahrestages der Bombardierung Dresdens zu einem Aufmarsch durch die Altstadt auf. Etwa 2.500-3.000 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet folgten dem Aufruf.
Wir gedenken heute der Ermordeten des rassistisch motivierten Anschlags vom 19. Februar 2020. Zum 5. mal jährt sich heute dieser Tag, an dem in Hanau ein rechtsextremer Täter neun Menschen ermordete. Bis heute gibt es viele unbeantwortete Fragen dazu, die ein Versagen von Behörden und Staat aufweisen. Wie kann es sein, dass der mehrfach auffällig gewordene Täter, nicht zuletzt durch den Besitz von Waffen und das Verbreiten von Verschwörungsideologien – nicht gestoppt wurde?
Anlässlich des 46. jährigen Bestehens der Islamischen Republik und der vor über zwei Jahren startenden Frau-Leben-Freiheit-Bewegung nach dem Mord an Jina Mahsa Amini beteiligten wir uns unter anderem mit einem Redebeitrag an der am Samstag, dem 8. Februar 2025, abgehaltenen Kundgebung gegen das iranische Mullah-Regime vor dem Brandenburger Tor.
In den teils sehr bewegenden Redebeiträgen (von Angehörigen von hingerichteten Regimegegner:innen) wurden die Appeasement-Politik der BRD, die islamistische Ideologie des Regimes und auch die blinden Flecken der westlichen Linken im Umgang mit dem Regime damals wie heute kritisiert.