
Kurz-Aufruf zur Demonstration: Gegen jeden Antisemitismus – Kein Quds-Marsch in Berlin!
Am 01. Juni 2019 wollen, wie in jedem Jahr, hunderte Antisemit*innen ihren Hass auf Israel und die angeblichen zionistischen Verschwörer*innen auf die Straßen Berlins tragen. Der Al Quds-Tag wurde 1979 im Rahmen der Islamischen Revolution im Iran als Feiertag ausgerufen und propagiert die Eroberung Jerusalems (arabisch: Al Quds) durch eine weltweite muslimische Allianz. Dabei wird er zum „Kampftag für die Unterdrückten der Welt“ stilisiert, an dem es gilt der „Quelle allen Übels“ entgegenzutreten: dem „Krebsgeschwür“ Israel (Hassan Rohani, 2018). Auch außerhalb des Irans finden an diesem Tag jedes Jahr Veranstaltungen statt.
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Am 4. Juni hielt Lothar Galow-Bergemann von “Emanzipation & Frieden” in Berlin einen Vortrag unter dem Titel “Text: AntiBa – Der Barbarei entgegentreten. Antifaschismus in Zeiten von AfD und Djihadismus”. Der daraus resultierende Text wurde stark gekürzt in unserem Handout “Zwischen den Stühlen” abgedruckt.
Seit September haben wir wieder einen monatlichen Gruppen-Tresen. Er findet immer am letzten Freitag des Monats ab 20 Uhr in der ZGK Scharni (Scharnweberstraße 38, U-Bhf. Samariterstraße) statt.
Im Juni 2018 veranstalteten wir, im Vorfeld der Proteste gegen den AlQuds-Marsch eine Veranstaltungsreihe, die eine emanzipatorische Kritik am Islamismus zum Thema hatte. Dazu luden wir uns mehrere Referent*innen ein, die das Thema von verschiedenen Seiten beleuchteten.