[gehalten auf der Gedenkdemonstration am 9. November in Berlin-Moabit]
Das Jahr 2024 fordert Antifaschismus und Gedenkpolitik besonders heraus. Während überall auf der Welt rechte Parteien und autoritäre Projekte auf dem Vormarsch sind, Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus sich zuspitzen, finden wir uns als emanzipatorische Akteur*innen in einer dauerhaften Verteidigungshaltung der wenigen erkämpften Errungenschaften im Bestehenden.
Progressive gesellschaftliche Veränderungen scheinen in weiter Ferne.
Stattdessen halten weltweit Krisen in Folge von Ressourcenkämpfen an und verschärfen sich. Inflation, Umweltkatastrophen, neue geopolitische Kriege und die Ausbreitung rechter sowie fundamentalistisch-religiöser Kräfte wie dem Islamismus führen zu weiteren Fluchtbewegungen, gleichzeitig nimmt in den kapitalistischen Zentren die Tendenz zu Abschottung, Ausgrenzung und autoritären Lösungen zu.

Am Freitag, dem 22. November, ist unser nächster Solitresen in der ZGK Scharni (Scharnweber Str. 38, Berlin-Friedrichshain).
Unsere Broschüre “Widerspruch & Aussichten” von 2023 hat eine Aktualisierung erhalten. Wir haben dafür die Kapitel zu Israel und zum Iran durch mehrere Aktikel zur Dynamik von Antisemitismus nach dem 7. Oktober ersetzt.
Antifaschistische Demo anlässlich der Eskalation des Antisemitismus seit dem 7. Oktober
Ein großes Dankeschön an die Gruppe KES für’s Veranstalten der NOVA Soli-Party am Samstag im about blank und auch dafür, dass wir einen eigenen Stand mit unseren Broschüren etc. stellen konnten.
Am 15. Mai 2024 führte die Neonazipartei “Der III. Weg” und ihre Jugendorganisation NRJ ein öffentliches Sporttraining auf dem Kissingensportplatz in Pankow durch. Antifaschist*innen beobachteten das Training und veröffentlichten ihre Recherche.