Veranstaltungsreihe der EAG Berlin mit VVN-BdA Pankow und JUP – Unabhängiges Jugendzentrum Pankow e.V. :
24. April – Tag der Befreiung Pankow
25. April – 19:00 Uhr
Vortrag “Verbittert standen Deutsche vor zerrissenen Illusionen” – Zur Geschichte des 8. Mai als “Tag der Befreiung”
Ort: ZGK Scharni (Scharnweberstr.38, Friedrichshain)
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Am Samstag, dem 22. März, machen die Neonazis um den Aachener Ex-AfDler Ferhat Sentürk einen dritten Versuch, in Friedrichshain aufzumarschieren.
Kommt zur Demonstration gegen den antisemitischen Al-Quds-Tag und für die Freiheitsbewegung in Iran!
Im März gibt es bei unserem Tresen keinen Vortrag, sondern ein paar Infos zur Anti-AlQuds-Demo einen Tag später und einen Film, der thematisch dazu passt.
*achtermaerzistalletage*
Am Samstag, dem 15. Februar 2025, riefen Neonazis aus Anlass des 80. Jahrestages der Bombardierung Dresdens zu einem Aufmarsch durch die Altstadt auf. Etwa 2.500-3.000 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet folgten dem Aufruf.
Wir gedenken heute der Ermordeten des rassistisch motivierten Anschlags vom 19. Februar 2020. Zum 5. mal jährt sich heute dieser Tag, an dem in Hanau ein rechtsextremer Täter neun Menschen ermordete. Bis heute gibt es viele unbeantwortete Fragen dazu, die ein Versagen von Behörden und Staat aufweisen. Wie kann es sein, dass der mehrfach auffällig gewordene Täter, nicht zuletzt durch den Besitz von Waffen und das Verbreiten von Verschwörungsideologien – nicht gestoppt wurde?
Anlässlich des 46. jährigen Bestehens der Islamischen Republik und der vor über zwei Jahren startenden Frau-Leben-Freiheit-Bewegung nach dem Mord an Jina Mahsa Amini beteiligten wir uns unter anderem mit einem Redebeitrag an der am Samstag, dem 8. Februar 2025, abgehaltenen Kundgebung gegen das iranische Mullah-Regime vor dem Brandenburger Tor.
In den teils sehr bewegenden Redebeiträgen (von Angehörigen von hingerichteten Regimegegner:innen) wurden die Appeasement-Politik der BRD, die islamistische Ideologie des Regimes und auch die blinden Flecken der westlichen Linken im Umgang mit dem Regime damals wie heute kritisiert.
Die Welt steht in Flammen – und es sind Männer, die die Streichhölzer in der Hand halten. Ob in den USA, Afghanistan, Kurdistan, Israel, Gaza, Iran, Sudan, der Ukraine, Russland oder der BRD: Kriege, ökologische und gesellschaftliche Krisen und sexualisierte Gewalt in diesen Kontexten sind auch Ausdruck einer patriarchalen Herrschaft, in der Frauen und queere Menschen Männern gewaltvoll untergeordnet werden. Doch nicht nur im Krieg und in anderen Krisen zeigt sich die patriarchale Gewalt. Sie zeigt sich auch im Alltag: in Telegramchannels organisierter Vergewaltigungsnetzwerke, in KO-Tropfen auf Partys oder durch Faschos, die es nicht aushalten, wenn wir auf Prides demonstrieren und feiern. Wir sehen es anhand der steigenden Zahlen von häuslicher Gewalt und Feminiziden und darin, dass der Staat hier wegsieht. Und damit nicht genug: aktuell werden überall hart erkämpfte feministische Errungenschaften angegriffen und Transfeindlichkeit ist ein zentrales Mobilisierungsthema konservativer und rechter Parteien. Wir nehmen diese Angriffe nicht hin und ebensowenig den sexistischen Normalzustand!