9. Juni 2026: Berlin goes Dresden

  

Nachdem unsere letzte Fahrt mit dem Solibus ein voller Erfolg war, ist es endlich wieder soweit.

Am 09. Juni wollen wir mit euch zum Prozess fahren, der gegen sieben Antifaschist*innen vor dem Staatsschutzsenat am OLG Dresden geführt wird.
Es erwartet euch eine pünktliche Abfahrt, inhaltliche Vorbereitung, Erklärung zum Prozedere am Einlass, gute Laune und ein solidarisches Miteinander.

Tickets gibt es im L5 Späti zu zu einem Solipreis von 15-20€ zu kaufen.

22. Mai 2026: Solitresen mit AK Fe.in zu rechten Protesten gegen CSDs


Am 22. Mai 2026 ist wieder EAG-Solitresen. Wir freuen uns, dass der AK Fe.in dabei ist und seine Ergebnisse der Beobachtungen zu den letztjährigen CSDs und Prides und rechten Störversuchen und Angriffen vorstellen wird.

Im Anschluss wollen wir über die Möglichkeiten der Unterstützung ostdeutscher CSDs, mit Schwerpunkt auf Sachsen-Anhalt reden.

Kommt vorbei, diskutiert mit uns uns lernt unsere Gruppe kennen. Die Soligetränke spülen zudem etwas Geld in unsere Gruppenkasse.

22. Mai 2026 – 19 Uhr
ZGK Scharni (Scharnweber Straße 38, Berlin-Friedrichshain)

27. März 2026: EAG-Solitresen mit dem Durak Kollektiv

Am kommenden Freitag steht unser nächster Solitresen in der ZGK Scharni an.
Ab 19 Uhr öffnen wir sie Tore, dieses mal zusammen mit dem Durak Kollektiv.

Kommt vorbei, spielt mit uns und trinkt tolle Solicocktails für unsere politische Arbeit.

Wir freuen uns auf euch.

Die ZGK Scharni befindet sich in der Scharnweberstr. 38 in Friedrichshain. Zum Öffnen muss man klingeln. Der Ort ist nur über eine Treppe erreichbar.

18. März 2026: Berlin goes Dresden

Am 18.März, dem Tag des politischen Gefangenen, wird es eine Bustour nach Dresden geben. Dort werden 7 Antifaschist*innen wegen Unterstützung bzw. Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§129) angeklagt.

Holt euch Tickets im L5 Späti und kommt mit nach Dresden.

8. März 2026: Feminism unlimited

So, 8. März 2026, 13 Uhr
Schönhauser Allee/Gleimstraße

Der radikale Kampf um ein lebenswertes Leben für alle wird im Kontext sich zuspitzender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Krisen immer schwerer. Und trotzdem stehen wir hier: wütend, erschöpft und entschlossen!

Seit Jahren betreiben wir Feuerwehrpolitik: Wir reagieren auf finanzielle Kürzungen, stehen Angriffen auf fundamentale feministische Rechte entgegen, prangern das Wegbrechen sozialer Sicherungssysteme und misogyne, antisemitische, rassistische und faschistische Gewalt an. Doch immer mehr gesellschaftliche Flächenbrände tun sich auf und wir kommen kaum dazu, uns zusammenzuschließen, solidarische Lösungen zu erarbeiten und politische Forderungen zu stellen. Dabei wollen wir nicht nur Brände löschen – Wir wollen die Verhältnisse verändern. Wir wollen das gute Leben für alle! Continue reading “8. März 2026: Feminism unlimited”

27. Februar 2026: Vortrag: “Queerer Materialismus. Zur Rückeroberung des Universellen” (Franziska Haug)

Im Rahmen der Materialismus-Reihe

Noch immer – vielleicht mehr denn je – scheint sich die linke/feministische Szene an der Frage des Universellen und seiner Materialität zu spalten: Wenn es kein Wir der Frauen (mehr) gibt, was hält den Feminismus zusammen? Was ist mit dem Wir der Arbeiter:innen in einer neoliberalen „Gesellschaft der Singularitäten“, in deren Versprechen von individueller Freiheit sich ein Angriff auf kollektive Wehrhaftigkeit gegen kalte Kapitalverhältnisse verbirgt?

In dieser Debatte positioniert sich auf der einen Seite ein selbstbezeichneter materialistischer, zuweilen differenz- oder radikalfeministischer Ansatz und auf der anderen Seite ein intersektionaler, queerer, oft postkoloniale Feminismus. Aus Sicht des Queerfeminismus betreibe die erste Position eine Essentialisierung der Frau. Aus Sicht des Differenzfeminismus ignorierten Queere-Ansätze die materiellen Bedingungen des Frauseins im Patriarchat. Virulent lassen sich diesen Lagerbildungen an Diskussionen um Sexarbeit, Transgender, Körper, Haupt- und Nebenwiderspruch usw. beobachten. Continue reading “27. Februar 2026: Vortrag: “Queerer Materialismus. Zur Rückeroberung des Universellen” (Franziska Haug)”

Januar 2026: Solidarität mit den Protesten im Iran

Um ein weiteres Mal solidarisieren wir uns mit den unglaublich mutigen Protestierenden im Iran, die dem Mullah-Regime einmal mehr seit einigen Tagen zeigen, dass sie die seit Jahren sich verschlechternden ökonomischen Lebensbedingungen, die politische Repression, die misogyne Unterdrückung, die verlogenen religiösen Eliten, die Unterstützung des islamistischen Terrors im Ausland nicht weiter akzeptieren werden.

Den Protestierenden Glück, Kraft und die besten Wünsche zum baldigen Sturz des Regimes!

Nieder mit dem Mullah-Regime.
Für einen freien Iran!

Achtet auf Ankündigungen zu und unterstützt Soli-Veranstaltungen in Berlin.

12. Januar 2026: Solidarität mit den verletzten Antifaschisten

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung am 12. Januar 2026 um 11 Uhr (Amtsgericht Tiergarten, Wilsnacker Str. 4, 10559 Berlin)

Am 18. April 2024 kam es zu einem Mordversuch durch Leander Schultze – einem stadtbekannten Neonazi des III. Wegs – an zwei Berliner Antifaschisten, die mit schweren Stichverletzungen im Krankenhaus landeten und die Messerattacke nur knapp überlebten. Nach über einem Jahr einseitiger Ermittlungen durch Polizei und Staatsanwaltschaft begann im Dezember 2025 der Prozess. Auf der Anklagebank sitzt nicht der Neonazi, sondern die beiden Antifaschisten. Ihnen wird gemeinschaftliche schwere Körperverletzung vorgeworfen. Am Montag, den 12. Januar wird das Urteil erwartet.

Während der III. Weg in Berlin weiterhin regelmäßig durch brutale Angriffe auf Menschen auffällt, die nicht in ihr nationalsozialistisches Weltbild passen, werden die Opfer rechter Gewalt verfolgt und als Täter angeklagt. Wir stellen uns gegen diese skandalöse Verharmlosung rechter Gewalt! Solidarität mit den Angeklagten!

Deshalb kommt am 12. Januar ab 11 Uhr zur antifaschistischen Kundgebung vor dem Amtsgericht Tiergarten! 🖤